Die Steine von Estepona


So heißt also mein erster Roman. Das ist schon so ein Gefühl, wenn man nach einem Jahr der Arbeit, morgens in aller Frühe oder abends bis in die Nacht hinein, an seinem ersten eigenen Roman schreibt und dann irgendwann sagen kann: fertig. Man glaubt es zuerst gar nicht.

Wie schon der Titel verrät, geht es in dem Roman auch um Steine. Nicht nur, aber auch. Es geht um noch viel mehr, jedenfalls in meinem Gedankenkosmos. Ich habe nicht 330 Seiten lang über Steine geschrieben. Ich bin ja kein Steinologe. Das Motiv des ewigen Steins taucht aber auf. Ich glaube, es ist mir gelungen, schöne Bilder – Kopfbilder – daraus zu erzeugen, wie auch aus anderen Motiven in dem Roman.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Fiktion und eigenen Erlebnissen. Ein wenig nostalgisch, ein wenig philosophisch. Zeitlos, aber aktueller, als ich es beabsichtigt hatte. Manchmal lustig, manchmal melancholisch. Ich glaube, die Geschichte ist rund.


Die Leseprobe unter diesem Textblock ist eine der leichtfüßigen Passagen. Klick' doch einfach mal drauf!


So oder so ähnlich wird es auf dem Klappentext des Buches stehen:


Drei Männer in unterschiedlichen Lebensphasen sind mit kleinen selbst gestellten Aufgaben beschäftigt. Dabei schweifen ihre Gedanken ab und nehmen uns mit in ihre Erinnerungen, ihre Träume und in ihre Philosophien über Leben und Tod. Sie führen uns in das Andalusien der Neunziger, einen Dachboden der Corona-Zeit, ein Hamburger Büro am Tage 9/11, die Teufelsmoor-Region im II. Weltkrieg und in einen Supermarkt im Jahre 2044. Die Männer grübeln über ihre Sehnsüchte und deren Erfüllung, über Erinnerungen, Erleben und Entscheiden. Wonach streben wir? Was ist unser Paradies? Es geht um die Schönheit des Augenblicks, seine bewusste Wahrnehmung, seine Aufbewahrung für die Zukunft, aber auch um die Verformung der Erinnerung im Zeitverlauf. Und dann ist da die Frage, ob die Welt nicht manchmal etwas seltsam ist. Läuft da wirklich alles in die richtige Richtung?

Eine Verbeugung vor der Magie des Moments, aber auch vor der Freundschaft und der Liebe, in einer Welt, die es uns nicht immer leicht macht, erzählt aus drei Perspektiven in drei Zeitebenen, mit deutlichen Überschneidungen.


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COGITO


Mein erster Roman war fertig, und schon nach kurzer Zeit juckte wieder es in der Feder. Zu meinem Glück fügte es sich, dass ich auch prompt eine Idee hatte. Eine ziemlich durchgeknallte. Aber ich war im Urlaub, starrte auf den Golf von Mexico, und während ich mich noch ärgerte über diese blöde Wortklauberei, die Nebelkerze für einfache Menschen, den Golf von Mexico jetzt Golf von Amerika nennen zu sollen, da fiel es mir ein. Verdammt noch eins, dachte ich, was wäre wenn ... ?


Nun ist ein kompletter Roman nicht so schnell geschrieben, wie eine Blitzidee blitzgedacht wird. Mit anderen Worten: ich bin noch nicht fertig. Aber irgendwann im Laufe des Jahres 2026 werde ich bestimmt fertig sein. Ob der Roman dann auch wirklich COGITO heißen wird, und ob ich es schaffe, ihn zu veröffentlichen? Wir werden sehen.


So oder so ähnlich sollte es auf dem Klappentext des Buches stehen:


Vor wenigen Jahren hat der Tag des Erwachens die Welt verändert, buchstäblich über Nacht, aber niemand versteht, was eigentlich passiert ist. Wo sind all die Menschen hin, die doch gerade noch die Erde bevölkert haben? Geht die Zivilisation unter? Was passiert mit der technischen Infrastruktur, die kaum noch einer kontrollieren kann? Und was bedeuten diese seltsamen Flecken im Meer?

Liegt die Antwort weiter im Norden, wie man munkelt, irgendwo am Mississippi?

Ein Forscherteam und eine Fliegerpatrouille unter Commander Elly Cane begeben sich auf eine Reise zwischen den Resten der verlorenen Zivilisation und dem Aufbau einer neuen. Mexikanische Wissenschaftler und Piloten aus Florida, ein Techniker und eine Kellnerin, Soldaten und gestrandete Sinnsucher aus Europa, in einer Welt, die keine Garantie auf eine Zukunft gibt.

Ein Roman mit vielen Fragen, philosophischen Schwingungen und einer ordentlichen Portion Action und Humor.


Vielleicht ist ja auch gar nicht immer alles so, wie es scheint? 


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Und immer mal wieder neue Gedichte, Kurzgeschichten und auch kritische Texte unter ...



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