Das mit dem Autor, liebe Besucher und Besucherinnen meiner Internetseite, ist noch so eine Sache …

Kann man sich Autor nennen, wenn man einen Roman geschrieben hat, den noch niemand kennt außer der engste Familienkreis? Hm …

Eine Handvoll Gedichte und Kurzgeschichten kann ich auch noch vorweisen. Und zu guter Letzt: ein zweiter Roman ist bereits in Arbeit.

Ich habe beschlossen, dass das alles zusammen genommen ausreicht, um mich als Autor bezeichnen zu dürfen.

Mein erster Roman heißt „Die Steine von Estepona“. In gedruckter Form würde er so ungefähr 330 Seiten umfassen. Leider gibt es den Roman noch nicht in gedruckter Form, und ich habe inzwischen gelernt, dass es auch gar nicht so einfach ist, einen Verlag oder eine Agentur von seinem Werk zu überzeugen. Das ist in meinem Fall kein Drama, weil mein Einkommen nicht von meiner Schreiberei abhängt. Dennoch wäre ich glücklich und stolz, meinen Roman als richtiges Buch in der Hand zu halten.

Im Freundeskreis werde ich gefragt, was denn so passiere in dem Roman und was für ein Genre das denn überhaupt sei.
Zum Inhalt findest du unten noch ein paar Infos, und das mit dem Genre ... tja, gar nicht so leicht. Um das richtig zu beantworten, und um gegenüber Verlagen keine irreführenden Angaben zu machen, habe ich mich im Internet und bei Profis schlau gefragt.
Offensichtlich liege ich mit Gegenwartsliteratur auf jeden Fall richtig, und dass der Roman eine gewisse philosophische Tiefe hat, darf ich wohl auch erwähnen. Wenn so etwas eines Tages auf dem Cover steht, platze ich vor Stolz.


Während des Schreibens haben sich mir Dinge eröffnet, über mein Leben, über andere Leben und über Lebensziele, über Menschen überhaupt. Klingt hochdramatisch, wie eine Offenbarung. War es aber nicht. Eher ein Prozess, aber ein sehr schöner. Ich glaube, mit dem Seelenleben meiner drei Protagonisten in dem Roman den Nerv vieler anderer Menschen zu treffen. Im positiven Sinne.
Wenn man sein bisheriges Leben reflektiert und als Erfahrungsfundus für einen Roman verwendet, stellt man fest, dass es so viel reicher ist, als man zunächst denkt. Das hatte ich einmal in einem Radio-Feature über Autoren-Quereinsteiger gehört. Auf mich trifft es voll zu. 


Zu meinem zweiten Roman möchte ich noch nicht viel sagen. Er entwickelt sich zwar schnell, aber fertig wird er wohl erst Mitte 2026. Zum Genre kann ich aber schon sagen, dass es dieses Mal keine Gegenwartsliteratur wird ;-).


Bitte schaut auch in die Rubrik „Shorties & Poems“.

Wie in der Galerie gilt auch hier: Wenn du etwas schreibst, von dem du denkst, das könnte hier bei Mark O'Beck gut hineinpassen, dann zeig bitte her. Vielleicht können wir es teilen. Schreib mir bitte eine Mail. Ich würde mich freuen.


Euer Mark O‘Beck

Die Steine von Estepona


So heißt also mein erster Roman. Das ist schon so ein Gefühl, wenn man nach einem Jahr der Arbeit, morgens in aller Frühe oder abends bis in die Nacht hinein, vor seinem ersten eigenen Roman sitzt und dann irgendwann sagen kann: fertig. Man glaubt es zuerst gar nicht.

Wie schon der Titel verrät, geht es in dem Roman auch um Steine. Nicht nur, aber auch. Es geht um noch viel mehr, jedenfalls in meinem Gedankenkosmos. Ich habe nicht 330 Seiten lang über Steine geschrieben. Ich bin ja kein Steinologe. Das Motiv des ewigen Steins taucht aber auf. Ich glaube, es ist mir gelungen, schöne Bilder – Kopfbilder – daraus zu erzeugen, wie auch aus anderen Motiven in dem Roman.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Fiktion und eigenen Erlebnissen. Ich habe tief in so manche Erinnerungskiste gegriffen und aus dem, was ich dort gefunden habe, eine Story gewoben. Ich denke, sie ist rund.


Die Leseprobe unter diesem Textblock ist eine der leichtfüßigen Passagen. Es gibt auch ernsthafte.  Klick' doch einfach unten mal drauf!


So oder so ähnlich wird es auf dem Klappentext des Buches stehen:

Drei Männer in unterschiedlichen Lebensphasen sind mit kleinen selbst gestellten Aufgaben beschäftigt. Dabei schweifen ihre Gedanken ab und nehmen uns mit in ihre Erinnerungen, ihre Träume und in ihre Philosophien über Leben und Tod. Sie führen uns in das Andalusien der Neunziger, einen Dachboden der Corona-Zeit, ein Hamburger Büro am Tage 9/11, die Teufelsmoor-Region im II. Weltkrieg und in einen Supermarkt im Jahre 2044. Die Männer grübeln über ihre Sehnsüchte und deren Erfüllung, über Erinnerungen, Erleben und Entscheiden. Wonach streben wir? Was ist unser Paradies? Es geht um die Schönheit des Augenblicks, seine bewusste Wahrnehmung, seine Aufbewahrung für die Zukunft, aber auch um die Verformung der Erinnerung im Zeitverlauf. Und dann ist da die Frage, ob die Welt nicht manchmal etwas seltsam ist. Läuft da wirklich alles in die richtige Richtung?

Eine Verbeugung vor der Magie des Moments, aber auch vor der Freundschaft und der Liebe, in einer Welt, die es uns nicht immer leicht macht, erzählt aus drei Perspektiven in drei Zeitebenen, mit deutlichen Überschneidungen.


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